www.impfbrief.de

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20.04.2016

Europäische Impfwoche: Kreuzworträtsel

Vom 24. bis 30. April 2016 findet wieder die Europäische Impfwoche statt, die vom Regionalbüro für Europa der Weltgesundheitsorganisation ausgerufen wird. Traditionell liegt sie parallel zur Weltimpfwoche.

Anleitungen für PR-Kampagnen oder nationale Planungen, können auf der Kampagnenseite  ebenso heruntergeladen werden wie verschiedene Poster; außerdem gibt es ein Forum zum Austausch.

Der Impfbrief hat diesmal aus Anlass der Impfwoche für seine Leser ein nicht ganz ernst zu nehmendes Kreuzworträtsel rund um Impfungen, Impfstoffe und Infektionskrankheiten zusammengestellt. Wir wünschen viel Spaß beim Lösen! (HTR)

Letzte Änderung: 2016-04-20 09:42:54

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11.04.2016

Neues zum Umgang mit Lieferengpässen und zum Präventionsgesetz

Die Erfahrung hat gezeigt, dass es bei Nicht-Verfügbarkeit bestimmter Tdap- und Td(ap)-IPV-Impfstoffe auch relativ schnell bei den empfohlenen Ausweichimpfstoffen zu Engpässen kommt.

Die Ständige Impfkommission hat daher im aktuellenEpidemiologischen Bulletin 14/2016 Empfehlungen zum grundsätzlichen Vorgehen bei mangelnder Impfstoffverfügbarkeit veröffentlicht. Dazu gehören unter anderem eine Priorisierung (soweit möglich) nach Impfstatus und Risikogruppen, ein Recallsystem einzurichten und ggf. die Erst- bzw. Gundimmunisierung mit einem Ausweichimpfstoff auszuführen.

Außerdem erläutert diese Ausgabe, welche Konsequenzen sich aus dem Artikel 8 des Präventionsgesetzes ergeben. Die praktische Bedeutung der Veränderungen im Infektionsschutzgesetz wird erläutert. (HTR)

Letzte Änderung: 2016-04-11 10:35:59

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05.02.2016

Erstes Signal für Influenza-B-Mismatch der trivalenten Influenzaimpfstoffe?

Im Wochenbericht der 4. Kalenderwoche berichtet die Arbeitsgemeinschaft Influenza (AGI), dass seit Beginn der Saison im Herbst 2015 insgesamt 99 Influenzaviren angezüchtet bzw. genauer untersucht werden konnten. Das Ergebnis:

  • 83 Influenza-A-Viren (92% vom Subtyp A(H1N1)pdm09, 8% Subtyp A(H3N2)) und
  • 16 Influenza-B-Viren.

Von den 16 Influenza-B-Viren repräsentieren 13 die B-Victoria-Linie. Diese ist im trivalenten Impfstoff jedoch nicht enthalten. Der Impfstamm B/Phuket/3073/2013 gehört zur Yamagata-Linie. Quadrivalente Impfstoffe enthalten mit dem Impfstamm B/Brisbane/60/2008 Antigene der Victoria-Linie.

Es handelt sich um erste Proben, die Ergebnisse sind daher noch mit Vorsicht zu betrachten. Aber auch innerhalb Europas dominiert aktuell die Victoria-Linie gegenüber der Yamagata-Linie (126 vs. 6 in den ersten 4 Wochen 2016; 274 vs. 17 in der Saison; Stand: TESSy 5.2.2016).

Die Impfstämme gegen Influenza A stimmen weitgehend mit den aktuell zirkulierenden Viren überein. (HTR)

Letzte Änderung: 2016-02-05 11:10:46

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01.02.2016

STIKO überarbeitet Erstimmunisierung jenseits des Säuglingsalters

Im aktuellen Epidemiologischen Bulletin 4/2016 modifiziert die STIKO ihre bisherigen Empfehlungen zur "Grundimmunisierung" jenseits des Säuglingsalters.
Sie unterscheidet zwischen "Grund-" und "Erst-"Immunisierung und gibt überarbeitete Empfehlungen unter anderem zum Einsatz von Tdap- und Tdap-IPV-Impfstoffen: "Ungeachtet der Tatsache, dass die Tdap(-IPV)-Impfstoffe bereits ab dem Alter von 3 (Repevax®) oder 4 Jahren (alle anderen Impfstoffe) zugelassen sind, empfiehlt die STIKO diese Impfstoffe erst ab dem Alter von 5 Jahren. Für die Erstimmunisierung als auch für Auffrischimpfungen im Alter < 5 Jahren empfiehlt die STIKO Impfstoffe mit höherem Diphtherie- und Pertussis-Antigengehalt (D und aP)." (HTR)

Letzte Änderung: 2016-02-01 10:35:04

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11.01.2016

Aktuelle Impfquoten gegen HPV, Masern und Influenza

Im aktuellen Epidemiologischen Bulletin berichtet das RKI aus der KV-Impfsurveillance über Impfquoten der Masern-, HPV- und Influenza-Impfung in Deutschland.

Interessant ist unter anderem eine Aufschlüsselung nach den jeweils fünf Landkreisen mit den höchsten bzw. niedrigesten Masern-Impfquoten bei Kleinkindern.
Während sich die Masern-Impfquoten zwischen langsamem Anstieg und Stagnation bewegen, gingen die Impfquoten gegen Influenza in der Zielgruppe über 60 Jahren eher zurück und stagnieren nun. (HTR)

Letzte Änderung: 2016-01-11 11:07:27

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18.12.2015

Grundimpfpflicht für Kinder? - Es gibt Besseres zu tun

Die CDU hat auf ihrem 28. Parteitag eine Grundimpfpflicht für Kinder gefordert. Diese soll für alle derzeit bis zum zweiten Geburtstag empfohlenen Standardimpfungen gelten. Initiator dieses Beschlusses ist die Junge Union. (HJS-B)

Kommentar:

Jahrzehntelang hatten Impfexperten mangelndes Interesse der Politik am Impfwesen zu beklagen. Schön, dass sich das inzwischen geändert hat. Schade, dass das neue Interesse noch nicht von der wünschenswerten Expertise begleitet wird. Nach vier Nationalen Impfkonferenzen und der schweren Geburt eines Nationalen Impfplans wissen wir eines mit Sicherheit: Das deutsche Impfwesen ist hoch komplex und dieser Gordische Knoten ist nicht einfach mit dem Schwert "Impfpflicht" zu durchschlagen.

10 Gründe, warum eine solche Impfpflicht höchstwahrscheinlich
kontraproduktiv wäre


  1. Staaten mit einer Impfpflicht haben keine höheren Impfraten als Staaten mit gutem Impfmanagement (siehe http://impfbrief.de/index.php?nav=30&uunav=372 bzw. 1. Nationale Impfkonferenz).
  2. Rund ein Drittel der Deutschen steht Impfungen skeptisch gegenüber
    (siehe http://www.bzga.de/forschung/studien-untersuchungen/studien/impfen-und-hygiene/ oder auch http://impfbrief.de/index.php?nav=30&uunav=892). Zwingt man diese durch eine Pflicht, würde die Skepsis bei vielen zur Ablehnung. Wie schnell sowas umschlagen kann, zeigte die  "Schweinegrippe".
  3. Die vorgeschlagene Impfpflicht ist ethisch nicht vertretbar (http://impfbrief.de/index.php?nav=30&uunav=887 oder auch Festvortrag 3. Nationale Impfkonferenz)
  4. Die Krise der Impfungen ist im Kern eine Vertrauenskrise (http://www.impfbrief.de/index.php?nav=30&uunav=802).
  5. Die Impfprävention im 21. Jahrhundert stellt hohe Anforderungen an die Risikokommunikation. Mit einer reinen Faktenvermittlung ist es heutzutage nicht getan (http://www.impfbrief.de/index.php?nav=30&uunav=579). Der Schwerpunkt  der Kommunikation sollte darauf liegen, mit verunsicherten Eltern zu kommunizieren und mit Impfskeptikern.
  6. Jetzt eine Impfpflicht einzuführen, würde unsere Gesellschaft unnötig polarisieren. Allein eine verpflichtende PRÜFUNG des Impfstatus würde die Impfraten gegen Masern je nach Altersgruppe um etwa 10 bis 50% anheben. Bis zur Impfpflicht ist also noch viel Luft (http://impfbrief.de/index.php?nav=30&uunav=1114 und http://www.impfbrief.de/index.php?nav=30&uunav=886).
  7. Masernkranke in Deutschland werden zunehmend älter. Schon längst sind es nicht mehr die Kinderärzte, die diese Impflücken bei den inzwischen jungen Erwachsenen schließen könnten (http://www.impfbrief.de/index.php?nav=30&uunav=1078).
  8. Viel zu selten führen Arztpraxen bei Erwachsenen eine regelmäßige Kontrolle des Impfstatus durch: 51% vs. 65% - ABL/NBL (http://www.impfbrief.de/index.php?nav=30&uunav=1078). Bestehende Impflücken würden uns noch Jahrzehnte weiter begleiten, fokussiert man sich nur auf eine Impfpflicht für Kinder.
  9. Fachübergreifendes Impfen wie Impfungen der Eltern beim Kinderarzt, Impfungen schlecht erreichbarer Gruppen durch den öffentlichen Gesundheitsdienst u.a. Impfhindernisse sind noch nicht befriedigend gelöst (siehe z.B. http://nationale-impfkonferenz.de/wp-content/uploads/sites/10/2015/06/NIK-AG-3.pdf oder auch http://impfbrief.de/index.php?nav=30&uunav=1100).
  10. Was man am besten tun kann, wurde seit 2009 in einem langwierigen Prozess, der alle im Impfwesen beteiligten Akteure(!) mit einbezog, herausgearbeitet (siehe Nationaler Impfplan und Nationaler Aktionsplan Masern/Röteln)
Der CDU-Beschluss ignoriert dieses gesammelte Wissen. (HTR)

Letzte Änderung: 2015-12-18 14:00:39

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15.12.2015

Diphtherie kehrt nach Lettland zurück

Zwischen 2009 und 2011 wurden 14 Fälle von Diphtherie in Lettland registriert. In den vergangenen drei Jahren hat sich die Anzahl der Diphtheriefälle gegenüber den Vorjahren noch verdoppelt, meldete ProMED-mail mit Hinweis auf die lettische Nachrichtenplattform "Public Broadcasting of Latvia". Während in anderen Staaten Europas Diphtherie praktisch ausgerottet ist, verzeichnete Lettland in den vergangenen 15 Jahren 20 Todesfälle durch Diphtherie. Ob wirklich nur fehlende Impfungen die Ursache des Ausbruchs sind, wird noch diskutiert (www.promedmail.org/post/3850835). (HTR)

Letzte Änderung: 2015-12-15 08:50:46

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11.12.2015

Derzeit kein Kombi-Impfstoff (DTaP-?) für das Alter 36 bis 47 Monate verfügbar

Derzeit bestehen für Sechsfach-, Fünffach- und Dreifach-Impfstoffe (DTaP/Hib-IPV/HBV) zur Grundimmunisierung im Kindesalter Lieferengpässe. Ebenso für einen Tdap-Impfstoff und beide Tdap-IPV-Impfstoffe.

Damit ist für die Impfung von Kindern im Alter von 36 bis 47 Monaten aktuell kein zugelassener Kombinationsimpfstoff verfügbar. Die Ständige Impfkommission hat am 10.12. ihre diesbezüglichen Handlungsempfehlungen aktualisiert. (HTR)

Letzte Änderung: 2015-12-11 09:51:30

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17.11.2015

Fremdsprachiges Informationsmaterial für Flüchtlinge

Eine Übersicht für die Praxis ohne den Anspruch auf Vollständigkeit – Material hauptsächlich kostenfrei.

Impfkalender

  • Deutschland
    RKI
    Albanisch, Arabisch, Dari, Deutsch, Englisch, Farsi, Französisch, Kroatisch, Kurdisch, Polnisch, Rumänisch, Russisch, Serbisch, Spanisch, Türkisch, Urdu, Vietnamesisch
    http://bit.ly/1NFVgKs

  • EU/EFTA-Länder (funktioniert auch ohne einloggen)
    ECDC Englisch
    http://bit.ly/1QeQPFY
  • Weltweit (eingeschränkt zuverlässig)
    WHO
    Englisch
    http://bit.ly/1m3MLHS

Impfaufklärung

Update: Impfen in Kitas und Kindertagespflege

Steckbriefe Erreger

  • Die wichtigsten Informationen zu insgesamt 25 Krankheitserregern/Parasiten von Adenoviren über Krätze bis Windpocken
    BZgA, BVÖGD
    Arabisch, Deutsch, Französisch, Russisch, Türkisch
    www.infektionsschutz.de/erregersteckbriefe/

Steckbriefe Impfstoffe

  • Polio (IPV, OPV), DTaP, Gelbfieber, Hepatitis A und B, Hib, HPV (2fach, 4fach, 9fach), Influenza (TIV, LAIV), Meningokokken (MCV4/MPSV4/MenB), MMR, MMRV, Pneumokokken (PCV, PPSV), Rotavirus, Td, Tdap, Tollwut, Typhus, Varizellen, Zoster u.v.m.
    CDC
    Arabisch, Armenisch, Bengali, Burmesisch, Chinesisch (einfach und traditionell), Creole, Farsi, Französisch, Haitianisch, Hmong, Kambodschanisch (Khmer), Karen, Koreanisch, Nepali, Polnisch, Portugiesisch, Russisch, Somali, Spanisch, Tagalog, Thai, Türkish, Vietnamesisch
    www.cdc.gov/vaccines/hcp/vis/index.html

Mediensammlung (Flyer, Poster etc.)

Broschüre Impfen

  • Mehrsprachiger Impfwegweiser
    EMZ, Sanofi Pasteur MSD

    Albanisch, Arabisch, Bulgarisch, Deutsch, Englisch, Französisch, Griechisch, Italienisch, Kurdisch, Persisch, Polnisch, Rumänisch, Russisch, Serbokroatisch, Spanisch, Türkisch
    http://bit.ly/1UXsUdJ

Arzt-Patienten-Verständigungshilfe z.T. mit vielen Bildern

  • Tip doc – umfassende Handreichung für das Arzt-Patient-Gespräch setzer verlag (zum Kauf)
    http://setzer-verlag.de/hauptseiten/tipdoc.html
  • Anamnesebogen, Therapieplan
    setzer verlag
    (Download: Flagge anklicken) Albanisch, Arabisch, Bulgarisch, Chinesisch, Englisch, Farsi, Französisch, Griechisch, Italienisch, Japanisch, Koreanisch, Kurdisch, Polnisch, Portugiesisch, Rumänisch, Russisch, Serbisch, Spanisch, Tigrinya, Türkisch, Urdu, Vietnamesisch
    http://setzer-verlag.de/hauptseiten/download.html
  • Gesundheitsheft für Asylbewerber u.a. Bilder zu Hygieneregeln, Impfberatung, Internetadressen, Bildtafeln zum Impfen, Nebenwirkungen, Toilettenbenutzung
    setzer verlag
    Albanisch, Arabisch, Deutsch, Englisch, Farsi/Dari, Französisch, Rumänisch, Russisch, Serbisch, Tigrinya, Urdu
    http://setzer-verlag.de/grafik/asyl/Gesundheitsheft_Asyl.pdf

  • Anamnesebogen
    a+G
    Arabisch, Bulgarisch, Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Kroatisch, Persisch, Polnisch, Portugiesisch, Rumänisch, Russisch, Spanisch, Türkisch, Ungarisch, Pädiatriebogen-Deutsch
    http://www.armut-gesundheit.de/index.php?id=86

  • Glossar „Impfen“
    RKI
    Albanisch, Arabisch, Englisch, Französisch, Kroatisch, Kurdisch, Persisch/Farsi, Polnisch, Rumänisch, Russisch, Serbisch, Spanisch, Türkisch, Urdu, Vietnamesisch
    http://bit.ly/1UYJNtT

  • Masern, Impftermin beim Arzt, Herdenimmuntät
    ECDC
    Englisch
    http://bit.ly/1gwXflL

  • Online-Wörterbuch
    Langenscheidt
    Arabisch
    http://de.langenscheidt.com/deutsch-arabisch/

  • Nützliche Sätze für Flüchtlinge (Medizin)
    nichtkommerzielles Internetprojekt 28 Sprachen
    http://bit.ly/1gArisT
    Übersicht:
    http://bit.ly/1JPYDHB

  • Infos zu Arzneimitteln als Piktogramme für jeden Patienten individuell– Programm nur für PC-Geübtere geeignet
    International Pharmaceutical Federation (FIP)
    Chinesisch, Englisch, Französisch, Niederländisch, Polnisch, Spanisch
    http://bit.ly/1geK351

Gesundheit allgemein (oft ohne Impfen)

  • Faltblatt: Tipps für das Hygieneverhalten für Eltern
    BZgA
    Deutsch, Türkisch, Russisch, Englisch, Arabisch
    http://bit.ly/1LjAdf8

  • Hepatitis B
    Deutsche Leberstiftung, BMBf, Roche
    Deutsch, Englisch, Griechisch, Italienisch, Kroatisch, Polnisch, Rumänisch, Russisch, Serbisch, Spanisch, Türkisch
    http://bit.ly/1imnEUt

  • Hepatitis B, HIV, Kopfläuse
    setzer verlag
    Deutsch, Türkisch, Russisch, Arabisch
    http://setzer-verlag.de/hauptseiten/download.html

  • Patienteninformationen für diverse (z.T. impfpräventable) Infektionskrankheiten, inkl. Hepatitis A, Tbc, Meningokokken
    CDC 19 Sprachen
    http://bit.ly/1QLcl44

  • Kurzfilme für Eltern von Babys und Kleinkindern vom Essen, Spielen und Einschlafen
    BZgA
    Deutsch, Türkisch, Russisch, Englisch, Arabisch
    http://bit.ly/1FkyCEA

  • Kurzinformationen für Patienten zu diversen Gesundheitsthemen, z.B. Diabetes
    ÄZQ
    Arabisch, Englisch, Französisch, Russisch, Spanisch, Türkisch
    www.patienten-information.de/kurzinformationen/kip-a-z

Rechtsfragen 

Modelle guter Praxis

Hintergrund

Legende: Kostenlos verfügbare fremdsprachige Informationen für Ärzte und Migranten, Schwerpunkt Impfungen, Infektionen und Gesundheit. Abkürzungen:ÄZQ Ärztliches Zentrum für Qualität in der Medizin a+G Armut und Gesundheit in Deutschland e.V.BMBF Bundesministerium für Bildung und ForschungBVÖGD Bundesverband der Ärztinnen und Ärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes e.V BZgA Bundeszentrale für gesundheitliche AufklärungCDC Centers for Diseases Controle and Prevention DGK Deutsches grünes Kreuz e.V.ECDC European Center for Diseases Controle and Prevention , EMZ Ethno-Medizinisches Zentrum e.V. RKI Robert Koch-Institut WHO World Health Organization STMGP Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege STMAS Bayerisches Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration

(HTR)

Weiterführende Links

Letzte Änderung: 2015-10-02 11:29:32

Letzte Änderung: 2015-11-19 12:16:03

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06.11.2015

HPV-Impfung nicht assoziiert mit CRPS oder POTS

Wie das Paul-Ehrlich-Institut mitteilt, gab  eine erneute Analyse des Sicherheitsprofils der HPV-Impfstoffe durch die europäische Zulassungsbehörde EMA keinen Hinweis auf einen Zusammenhang mit den beiden Syndromen komplexes regionales Schmerzsyndrom (CRPS, complex regional pain syndrome) und posturales orthostatisches Tachykardiesyndrom (POTS, postural orthostatic tachycardia syndrome). Die Melderaten dieser Erkrankungen entsprechen der erwarteten Häufigkeit in der untersuchten Altersgruppe (weibliche Jugendliche im Alter von 10 bis 17 Jahren).

Auf Bitten der dänischen Zulassungsbehörde hatte die EMA im Juli 2015 ein so genanntes Artikel 20-Verfahren gemäß Verordnung (EG) Nr. 726/2004 begonnen.
Nach Angaben der EMA sind bisher weltweit etwa 72 Millionen Personen mit den in der EU zugelassenen HPV- Impfstoffen geimpft worden. (HTR)

Letzte Änderung: 2015-11-06 09:22:25